Pandemistisches Gartentheater

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Together–Alone

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Unter diesem Titel erwartet die Zuschauer*innen ein Tanztheater-Abend, der sich auf Grund der aktuellen Situation mit der Abstandsproblematik für Tänzer auseinandersetzt. Die zentrale Thematik zeigt auf, dass wir zwar wieder gemeinsam auf einer Bühne tanzen dürfen, aber doch auch gezwungen sind, alleine zu sein. Tänzer*innen dicht aneinander, eng umschlungen, Körper an Körper, das ist zeitgenössisches Tanztheater wie man es die letzten Jahre in den Produktionen des Tanztheater Erfurt sehen konnte. Doch wie soll dies umgesetzt werden, wenn ein Mindestabstand beachtet werden muss? Wie sehr berührt man sich heutzutage noch? Wie nah darf man sich sein?
In den vergangenen Monaten blieben die Tanzsäle leer und gemeinsame Proben waren nicht mehr möglich. Es entstand ein Tanztheater-Stück, das hauptsächlich Solos erfolgreicher Produktionen der letzten Jahre aufgreift. Doch wer nun glaubt, es reiht sich Solo an Solo, täuscht sich!
Die Choreografin Ester Ambrosino hat sich an dem Werk »Fassade«, aus dem Jahr 2013 orientiert und widmet sich erneut einem zutiefst menschlichen Thema und Phänomen unserer modernen Lebenswelt: Tragen wir nicht alle auf der Suche nach unserem Lebensweg gerne mal eine Fassade zur Schau? Nur nicht zeigen wer oder was man ist. Ist es nicht leichter, eine Rolle zu spielen, als sein wahres Gesicht zu entblößen? Aber wie lange kann ein Mensch sein wahres ICH verstecken?
Erleben Sie selbst, wie sechs Tänzer*innen, sechs Persönlichkeiten und individuelle Stile mit und um ihre Fassade ringen und ob ein Mindestabstand eingehalten werden kann oder nicht? Vom Breakdance bis zum formvollendeten zeitgenössischen Tanz, erwartet Sie ein künstlerisch einmaliger Abend im Pandemistischen GartenTheater, mit weiteren Sequenzen aus den Stücken »Romeo und Julia« (2015), »KONSEQUENZEN« (2017), »Reprise« (2019) und »Dazwischen das Meer« (2019).

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