Pandemistisches Gartentheater

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One Nighters & Robert Fränzel

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Ein bisschen Gypsy, ein bisschen Swing, hier und da klassische Elemente sowie ausgefeilte instrumentale Technik aufgrund jahrelanger Bühnenerfahrung und musikalischer Praxis jedes einzelnen Ensemblemitgliedes. Doch hört sich das 2011 gegründete Akustik-Quartett ONE NIGHTERS nach mehr an. Ohne Frage – die aufgezählten Fakten treffen allesamt zu. Eine Verortung in dieses oder jenes Genre wird dadurch aber nicht einfacher.
Im goldenen Zeitalter des Swing, den 1920ern und 1930ern, bildeten sich auf dem amerikanischen Land fernab der Großstädte Bands, um nur einen Abend dem Swing zu widmen und die Landbevölkerung in diesen musikalischen One Nighters aus dem Alltag zu entführen. Mehr als 80 Jahre später treffen vier Thüringer Musiker zusammen, um diese Tradition wieder aufleben zu lassen und dem akustischen Swing neue Dimensionen zu verleihen. Ihre Musik erzählt mit melancholischer Tiefe und verzaubert mit frechem Charme, weint und lacht über vergangene Dinge und nimmt den Zuhörer mit zu vertrauten Momenten des Innehaltens und Loslassens. Durch die unverbindliche Nähe der Musiker zum Publikum entsteht ein ganz eigenes intensives Erlebnis.
Der 1975 geborene Erfurter hat an der HfM „Franz Liszt“ in Weimar Saxophon und Flöte studiert und ist nach einem 6-jährigen Aufenthalt in Dresden seiner Heimatstadt treu geblieben. Nach Tourneen mit Al DeLoner aus Norwegen und der brandenburgischen Kultband „Keimzeit“ bereichert er die Thüringer Kulturszene als Solosaxophonist, führt eigene Projekten wie das „Robert Fränzel Quartett“ oder das Duo mit Harfe „Esperänzel“, spielt Lead-Alt in der „Nerly Big Band“ und ist ein gern gesehener Gast in zahlreichen Erfurter Bands und im Orchester des „Theater Erfurt“.

Anne Martin (Erfurt) – Gesang
Ludger Vollmer (Hamburg) – Violine
Andres Böhmer (Jena) – Gitarre/Arrangements
Fabian Misch (Jena) – Kontrabass
Gast: Robert Fränzel (Erfurt) – Saxofon, Querflöte

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