Pandemistisches Gartentheater 2021

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Die Blumen des Bösen

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Die Blume steht für die Schönheit und Vollkommenheit der Natur, für Leben und Vergänglichkeit. Aber seien wir ehrlich, ganz so verklärt ist unser Verhältnis zum bunten Gestrüpp nun auch wieder nicht: Wir sagen etwas durch die Blume, weil wir uns nicht trauen, wirklich den Mund aufzumachen. Nicht alle Blumen sind lieblich, manch Rosenstachel steckte schon schmerzhaft in des Geliebten Hand! Sie dienen der Biene als Nahrung, dem Täter als Gift, dem Frauenherz als Liebesbeweis und dem Allergiker als ewige Pein. Und wenn Zyniker Blumen sehen, suchen sie gleich den Sarg.
Unsere Blumen sollen Sie möglichst zum Lachen animieren, auch wenn die gegenwärtige Zeit eher zum Weinen ist. – Aber man kann ja auch vor Lachen weinen.

Regie > Harald Richter
Es spielen > Nicolas Jantosch & Andreas Pflug

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