Pandemistisches Gartentheater

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André Kudernatsch »Ich hab’s im Hermsdorfer Kreuz«

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Lesung mit sommerlicher Klaviermusik von Andreas Groß

„Ich hab’s im Hermsdorfer Kreuz“ – Kudernatsch pickt in seinen Kolumnen auf, wo es zwickt und zwackt, wo es klemmt und wo es sich staut. Er berichtet von lokalen Wehwehchen und globalen Zipperlein: vom allgegenwärtigen Bodo in den Wäldern Thüringens, von unserer Helene, die nicht „Eichhörnchenwürstchen“ sagen kann, vom gemobbten Tamino im Stadtbus von Weimar, von der Erderwärmung hoch oben im Dachgeschoss, von Autos, die wie Kaffeemaschinen heißen, und von der unheilbaren Depressivität bei Fernseh-Hühnern. Dabei prangert der Autor nicht nur an – er nennt auch Lösungen: wegschauen, wegducken, wegziehen. Und natürlich Seniorengymnastik! Kudernatsch schreibt Wahrheiten wie „Eine Stadt ist kein Hefeteig“, „Diesel ist Super“ oder „Xenophobie ist nicht die Angst vor Druckerpapier“. Demnächst will er sie mit einem Lötkolben in Brettchen brennen.
Kudernatsch heißt wirklich so und lebt in Erfurt. Er schreibt viele Geschichten, Gedichte und Lieder, die er immerzu vorträgt und mit denen er mehrere Tonträger und Bücher vollgestopft hat. Wie zum Beispiel „Das Beste an Erfurt ist die Autobahn nach Jena“. Zuletzt erschien – gemeinsam mit Andreas Groß – die Festplatte, also CD, „Auweia, Weihnachten!“ mit ziemlich nikolausigen Geschichten (2019). Bei seinen Live-Auftritten kramt Kudernatsch gern seine wilden Wurstgedichte heraus – und deftige Kost aus dem frühen Bestseller „Suffis Welt“. Außerdem gibt’s immer etwas zu gewinnen…

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